MTTV Cup-Final: Port – Solothurn 2

MTTV Cup-Final: Port – Solothurn 2

Diesen Mittwoch, den 24. Mai treffen in Aarberg die beiden Teams von Port und Solothurn 2 aufeinander. Zur Einstimmung sind zwei Spieler der Finalisten stellvertretend für ihre Teams Rede und Antwort gestanden.

Der Final findet bereits morgen statt. Wie ist der Stand in Sachen Vorbereitung und Vorfreude? Welche Schräubchen müssen noch justiert werden und wie steht es um die mentale Verfassung des Teams?

Fabian Siegrist (Solothurn 2): Die Vorfreude auf den Final ist natürlich riesig. Nach genau 17 Jahren wäre es der dritte MTTV-Cup für Solothurn. Wir sind bereit, Geschichte zu schreiben. Nach Abschluss der ordentlichen Meisterschaftssaison ist der Trainingseifer etwas abgeflacht, aber an der Clubmeisterschaft vom 20. Mai haben wir uns nochmals gegenseitig auf Wettkampfniveau gepusht. Die Finaltaktik wurde am anschliessenden Clubfest entwickelt und der Teamspirit bei einem Becher Bier optimal abgerundet. Kommentare wie “I bi fit, dä schlani scho” bis “Einfach spielen” deuten auf ein gesundes Selbstvertrauen bei gleichzeitiger Gelassenheit hin.

Wie sieht es diesbezüglich bei Port aus? Der Verein kann sich kaum vor Aufstiegen retten und organisiert zudem die nationale Finalrunde der Senioren-Mannschaftsmeisterschaft, die kurz nach dem Cup-Finale stattfindet. Bleibt da zwischen Euphorie und Turnierpräparation genügend Zeit für eine adäquate Vorbereitung?

Markus Gmür (Port): Wir können kaum fassen, dass wir endlich das grosse Finale erreicht haben! Die gemeinsame Reise, die wir bis zum Finale gemacht haben, war voller Herausforderungen, aber wir sind als Team nur noch stärker daraus hervorgegangen. Jeder von uns hat sein Bestes gegeben, um hierher zu gelangen. Jeder Schweisstropfen, jedes Training und jeder Moment des Zusammenseins haben uns geformt und zu dem Team gemacht, das wir jetzt sind. Klar stehen in Port noch die Senioren Mannschaftsmeisterschaften an. Doch diese sehen wir eher als Motivation für weitere grosse Taten. Der Aufstieg in die zweite Liga und vergangenes Wochenende in die Nati C haben uns gezeigt, zu welchen Taten der TTC Port fähig ist. Im Finale gegen Solothurn werden wir unsere gesamte Leidenschaft, unser Können und unsere Hingabe an der Platte zeigen. Wir haben keine Angst vor der Herausforderung, sondern sind motiviert und bereit, bis zum letzten Ballwechsel zu kämpfen. Gegen die starken Barockstädter werden wir uns nicht scheuen, Risiken einzugehen und neue Strategien zu entwickeln. Wir wissen, dass wir unsere Fähigkeiten auf höchstem Niveau abrufen können. 

Tatsächlich gab es bereits in der Saison 2016/17 diese Affiche im Cup-Final. Damals setzte sich Port mit 5:3 gegen Solothurn durch. Beide Teams wurden mittlerweile “generalüberholt”, aber dennoch bin ich mir sicher, dass Solothurn heiss auf eine Revanche ist. Weshalb wird letztlich der Coup für Solothurn respektive Port gelingen und welche Trümpfe haben diese Saison bereits gestochen?

Gmür: Es gibt mehrere Gründe, warum wir fest an unseren Erfolg glauben. Erstens, harte Arbeit und Vorbereitung: Wir haben unermüdlich trainiert und uns intensiv auf das Finale vorbereitet. Jeder einzelne Spieler und jede Spielerin hat seine/ihre Fähigkeiten verbessert, um in Bestform zu sein. Unsere harte Arbeit wird sich im Finale auszahlen. Zweitens, Teamgeist und Zusammenhalt: Wir sind nicht nur eine Mannschaft, sondern eine Einheit. Der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb des Teams sind ein entscheidender Faktor für unseren Erfolg. Wir vertrauen und unterstützen einander, egal was passiert. Diese starke Bindung gibt uns die Stärke, jede Herausforderung zu meistern. Drittens, Erfahrung und Expertise: Wir haben Spielerinnen und Spieler in unseren Reihen, die bereits in vielen hochkarätigen Wettkämpfen erfolgreich waren. Ihre Erfahrung und ihr Wissen werden uns helfen, kluge Entscheidungen zu treffen und uns in Drucksituationen zu behaupten. Wir wissen, wie man mit dem hohen Erwartungsdruck umgeht und die besten Leistungen abruft. Wir haben ausgeklügelte Taktiken und Strategien entwickelt, um im Finale erfolgreich zu sein. Wir werden unser Spiel an die Stärken unserer Gegner anpassen, unsere eigenen Stärken ausspielen und mit einer cleveren Taktik die Oberhand gewinnen. Zu guter Letzt kommt die Leidenschaft und der Siegeswille: Wir brennen vor Leidenschaft für den Sport und den Cup. Der Durst nach Erfolg und der Wille, als Sieger hervorzugehen, sind in jedem von uns tief verwurzelt. Diese Leidenschaft und Entschlossenheit werden uns über alle Grenzen hinaus antreiben, um unseren Traum zu verwirklichen. Mit all diesen Faktoren im Rücken sind wir bereit, alles zu geben und den MTTV Cup zu gewinnen. Wir werden mit voller Hingabe, Konzentration und einer unbändigen Energie auf dem Platz stehen. Unser Ziel ist klar vor Augen, und wir werden keine Mühen scheuen, um es zu erreichen.

Siegrist: Der berühmte Philosoph Rocky Balboa hat mal gesagt: „Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst!“ Wir sind bis ins Finale gekommen, weil wir uns am Schluss durchgesetzt haben. Wir sind bescheiden und freuen uns einfach auf ein super Finale. In diesem Sinne schliesse ich mit einem weiteren Rocky Zitat: „Wenn du weisst, was du wert bist, dann geh hin und hol es dir.”

Vielen Dank für die Ausführungen. Als letzte Frage noch: Ist mit einem Fanauflauf aus euren jeweiligen Clubs zu rechnen? Die Unterstützung von der Tribüne kann ja oftmals die Leistung am Tisch positiv beeinflussen.

Gmür: Wir hoffen natürlich auf die Unterstützung der Porter Fans und wissen, dass der Enthusiasmus und die Energie unserer Fans uns zusätzlichen Antrieb geben werden. Die Anwesenheit der Porter Delegation wird uns beflügeln und unsere Motivation auf ein neues Level heben. Wir können es kaum erwarten, dass unsere Fans die Halle in Aarberg in ein Meer aus Unterstützung und Begeisterung verwandeln werden.

Siegrist: Wir sind zuversichtlich, dass auch wir eine schlagkräftige Truppe nach Aarberg bewegen können, um uns anzufeuern.

Merci für das Gespräch, ich freue mich auf spannende Spiele.

Das Spiel findet am 24. Mai, 20:15 Uhr in der alten Turnhalle, Nidaustrasse 7, 3270 Aarberg statt.

Weitere Beiträge zum Thema

Sebastian Lauener
Dein Ansprechpartner rund um das Thema Spielbetrieb
Kontakt Spielbetrieb