Spielideen

Rundlauf

Zu Beginn stellen sich alle Spieler in zwei etwa gleich langen Reihen an den Tischhälften auf. Jeder Spieler, der den Ball gespielt hat, wechselt nun im Gegenuhrzeigersinn um den Tisch herum auf die andere Seite. Dort stellt er sich wieder hinten an und wartet bis er an die Reihe kommt. Macht ein Spieler einen Fehler, scheidet er aus. Diese Regel lässt sich beliebig anpassen. Am Ende bleiben zwei Spieler übrig, die nun um drei Punkte spielen. Nach jedem Punkt wechselt der Aufschlag. Der Sieger erhält einen Bonus. Der Bonus berechtigt den Spieler, in den Folgerunden einmal einen Fehler zu begehen, ohne dass er ausscheidet.

Tückischer Rundlauf

Das Spiel „Tückischer Rundlauf“ stellt eine Variante des Rundlaufs dar, bei der die Besonderheit ist, dass jeder Spieler, der ausscheidet, seinen Schläger auf den Tisch legt. Die liegenden Schläger stellen Hindernisse auf dem Tisch dar, die den Schwierigkeitsgrad erhöhen: Die Bälle können plötzlich verspringen und ihre Richtung sprunghaft ändern. Natürlich können auch alternativ von Anfang an Hindernisse auf den Tisch gelegt werden.

Kaiserspiel

Das Kaiserspiel stellt eine tolle Turniervariante für das Training oder einen kleinen Wettkampf in der Schule dar. Es werden mindestens drei Tischtennistische benötigt. Hierbei gilt: je mehr, desto besser: Mit mehr Tischen wird das Turnier länger und spannender. In der Vorbereitung für das Spiel wird ein Tisch als Kaiser-Tisch (Gewinnertisch) und ein Tisch als Looser-Tisch (Verlierertisch) bestimmt. Zwischen diesen beiden Tischtennistischen stehen die anderen Tischtennistische. Zudem sollte eine Spielzeit pro Duell oder eine Punktezahl festgelegt werden. Beispielsweise wird die Punktzahl 7 bestimmt und wer 7 Punkte erspielt hat, hat die Runde gewonnen. An jedem Tisch spielen zwei Spieler gegeneinander. Der Sieger rückt einen Tisch weiter in Richtung Kaiser-Tisch und der Verlierer rückt einen Tisch weiter in Richtung Looser-Tisch. Der Gewinner des Spiels bzw. des Turniers ist derjenige, der am Ende der vorab definierten Rundenanzahl das Spiel am Kaisertisch gewinnt.

Tischtennis Schlacht

Vor dem Spiel wird ein Spielfeld festgelegt. Hierbei bietet sich beispielsweise eine Hallenhälfte an. Das Spielfeld wird mit Turnbänken in zwei gleich grosse Hälften geteilt. Außerdem sollte das gesamte Spielfeld von Wänden oder Banden umschlossen sein. In jeder Hälfte werden gleich viele Tischtennisbälle verteilt (mindestens so viele Tischtennisbälle wie Spieler). Zudem werden die Spieler in zwei gleich grosse Mannschaften eingeteilt. Jede Mannschaft bekommt eine Hälfte des Spielfelds zugewiesen. Ziel des Spiels ist es, nach einer vorab definierten Zeit weniger Tischtennisbälle im eigenen Feld zu haben als die gegnerische Mannschaft. Dafür schlagen die Spieler die Bälle in die gegnerische Hälfte, indem sie die Bälle aufnehmen und mit dem Schläger auf die andere Seite spielen. Dabei darf jeder Spieler immer nur einen Tischtennisball zeitgleich ins gegnerische Feld spielen. Nach einer festgelegten Spielzeit endet das Spiel und es darf kein Ball mehr gespielt werden. Eine mögliche Variation des Spiels ist: Der Ball muss, bevor er gespielt wird, einmal auf den Boden aufspringen.

Ballon Spiel

Das „Ballonspiel“ läuft wie ein klassisches Tischtennisspiel ab, jedoch mit dem Unterschied, dass das eigentliche Netz (Schnur oder Tischtennisbande) deutlich höher ist. Aufgrund dessen muss der Ball in einer deutlich höheren und engeren Flugkurve hin und her gespielt werden.

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Didier Praplan
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