MTTV Cup-Final: Worb gegen Burgdorf 2

MTTV Cup-Final: Worb gegen Burgdorf 2

Zum ersten Mal seit 2019 kommt es am 31. Mai, um 19:30 Uhr in Moosseedorf endlich wieder zu einem MTTV Cup-Final. Im Vorfeld haben wir ein Gespräch mit den Captains der beiden teilnehmenden Teams, Worb und Burgdorf 2, geführt, in dem es um die Vorbereitung auf den bevorstehenden Match ging.

Der Final findet in rund einer Woche statt. Wie sehen eure Vorbereitungen und die der Teamkollegen aus? Macht sich bereits Nervosität breit?

Christof Haldemann (Worb): Während sich unsere Talente mit diversen Trainings sowie Finalpartien in die Form ihres Lebens spielen, bereiten sich andere im Urlaub vor und konzentrieren sich auf die mentale Erholung. Mit dieser Kombination von geistiger Gelassenheit und Topform sind wir bestens vorbereitet. Die Vorfreude auf dieses Highlight ist im Club spürbar.

Luca Veraguth (Burgdorf 2): Was ich in den letzten Wochen gesehen habe, stimmt mich sehr optimistisch. Als ich im April nach meiner Bein-Operation zuhause lag, trainierten die anderen drei fleissig weiter. Sie werden gut vorbereitet sein. Auch ich werde meinen Fokus nochmals in diese Richtung lenken und mich hineinsteigern. Von Nervosität ist nichts zu spüren.

Ich sehe also, Optimismus hüben wie drüben. Die Trümpfe beider Seiten sind vermutlich die Kaderspieler, dennoch die Frage: Weshalb wird euer Team den Final gewinnen?

Veraguth: Ich glaube, wir harmonisieren enorm gut miteinander. Als Teamcaptain habe ich bis jetzt immer für optimale Zustände vor dem Match gesorgt, was eine gute Vorbereitung miteinschliesst, die bereits vor der Halle beginnt. Uns ist bewusst, wo unsere Stärken liegen und wir wollten noch nie ein Spiel so sehr gewinnen wie am 31. Mai!

Haldemann: Unsere Stärke liegt in einem gesunden Mix der Mannschaftszusammenstellung. Nebst den zwei äusserst talentierten Kaderspielern werden zwei Spieler eingesetzt, die dieses Hobby bereits seit langer Zeit ausüben. Diese Aufstellung wird unser Schlüssel zum Erfolg sein. Die beiden Trümpfe beider Teams sind die Kaderspieler, die mehr als die Hälfte der Finalaufstellungen ausmachen. Dies zeigt einerseits auf, dass der Cup-Modus die Entwicklung aufstrebender Spieler unterstützt, andererseits bestätigt es die professionelle Arbeit der Kadertrainer.

Christof, du und Sergey seid die „alten Hasen“ Worbs, Luca, du bist der einzige Nicht-Nachwuchsspieler eures Teams und hast bereits im letzten Cup-Finale teilgenommen. Inwiefern könnt ihr mit eurer Erfahrung den Jungen an eurer Seite helfen?

Veraguth: Das ist schwer zu sagen. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen in bestimmten Bereichen. Spielerisch bin ich allen dreien deutlich unterlegen, jedoch kann ich vielleicht in bestimmten Matches die Fassung und Ruhe bewahren. Mit meinem Doppelpartner habe ich Dinge abgemacht, wie wir in bestimmten Situationen handeln. Aber ansonsten bin ich derjenige, der profitieren kann von meinen Teamkollegen.

Haldemann: Spielerisch haben uns die Nachwuchsspieler definitiv überholt. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement die Entwicklung fortgeführt wird. Mit dem einen oder anderen Tipp können die alten Hasen in engen Situationen die Jungs aber weiterhin unterstützen.

Neben der nötigen Abgeklärtheit am Tisch kann sicher auch das Anfeuern von der Tribüne aus zum Vorteil werden. Kommen von euren Clubs Fandelegationen?

Haldemann: Selbstverständlich, bei der Einladung zur HV haben wir gleichzeitig den Termin des Cupfinals unseren Mitgliedern mitgeteilt. Nebst den Clubmitgliedern erwarten wir Zuschauer aus dem Umfeld der Spieler. Hoffen wir, dass die Tribüne gross genug ist.

Veraguth: Ehrlich gesagt haben wir noch nicht gross Werbung dafür gemacht. Ich habe bis dahin eher Verwandte und Freunde angesprochen auf den Final. Aber bei Burgdorf ist der Zusammenhalt gross, daher gehe ich schon von ein paar Zuschauern aus.

Ein gewisser Zulauf aus Burgdorf wäre natürlich toll, nicht dass die Worber Fans dann in Sachen Jubelrufe konkurrenzlos sind. Letzte Frage: Es kommt im Finale zum Entscheidungsdoppel, das frei aufgestellt werden darf. Wer spielt?

Veraguth: Bei uns kam es noch nie dazu…

Haldemann: Grundsätzlich ist bei uns definiert, wer spielt. Je nach Tagesform kann dies aber variieren. Unsere Taktik wird vorgängig nicht verraten 😉

Veraguth: Dem schliesse ich mich an. Potenziell kann aber jeder von uns die Positionen im Entscheidungsdoppel erfüllen.

 Danke für das Gespräch und auf faire und schöne Spiele!

Das Spiel findet am 31. Mai, um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Schulhauses Staffel III an der Schulhausstrasse in Moosseedorf statt.

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